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Odermatt Reisen entspannen, reisen, geniessen

Tour de Suisse mit Architekten aus Dänemark

Veröffentlicht am: 10. Sep. 2015

Kommentar:
Liebe Silvia, Walter und Claudia

Wir haben viele grosse Erlebnisse auf unsere Reise durch die Schweiz gehabt, und die herzliche und fähige Stimmung im Bus war ganz oben auf der Liste! Coole Taxi-Art Bus fahren haben wir jetzt auch erlebt. Dass es sogar noch möglich war ohne weiteres unsere ganze Gepäck ins Hotel in Basel zu kriegen zeigt einfach wie extraordinär Ihre Service ist.

Alle sprechen noch von euch und wie wichtig es ist, sich willkommen und sicher zu fühlen.

Vielen Dank also für alles, auch die freundliche und professionelle Korespondenz während der Planung!

Die wärmsten Grüssen von uns Alle hier bei Christensen & co

Vereinsreise der Landfrauen Asp/Densbüren

Veröffentlicht am: 02. Mai 2015

Vierzehn Tage lang genossen wir herrliches Frühlingswetter. Wir rechneten also für die Reise ins Tessin mit schönstem Sonnenschein. Doch Petrus fand es an der Zeit, wieder einmal die Schleusen zu öffnen und die Erde, vorab das Tessin, reichlich zu giessen.
Ohne Stau und Zwischenfälle kamen wir am Freitagnachmittag über den Gotthard, pünktlich zum Nachtessen, im Hotel Paladina in Pura an. Die Aussicht auf den Luganersee und die Berge war herrlich. Wir ahnten, dass es die letzten Sonnenstrahlen sein würden, die unsere Reise vergoldeten. – Nun dies tat der guten Stimmung unter den Landfrauen keinen Abbruch. Bei frohem Spiel und Beisammensein klang der Tag aus.

Der Samstagmorgen zeigte sich in Grautönen. Wir bestiegen den Bus für die kurze Fahrt nach Ponte Tresa. Auf dem bunten Markt erwarben die Frauen passende, farbige Schäle und Annemarie kaufte, in weiser Voraussicht, einen wasserdichten Hut. Für die Fahrt nach Lugano brauchten wir Geduld. Die Autokolonne vor uns bewegte sich im Schneckentempo. Würden wir das Schiff noch rechtzeitig erreichen? Sabine rief sicherheitshalber bei der Schifffahrtsgesellschaft an. Sie würden auf jeden Fall auf uns warten, war die freundliche Antwort. Und………….wir erreichten die Anlegestelle sogar noch zur rechten Zeit!

Sonntag! Wohl gestärkt nach einem feinen „Zmorge“ bestiegen wir wieder den Bus um nach Rivera zu fahren. Der Monte Tamaro war unser Ziel. Von der viel gepriesenen Aussicht wussten wir nur, dass sie da war; nur eben unseren Blicken von dichten Nebelschleiern entzogen. Guida Elisabetta beschrieb die Entstehung der berühmten Kirche „Santa Maria degli Angeli“ so farbig und lebhaft, dass wir den einsetzenden Regen vergassen und begeistert ihren Worten lauschten. Ganz kurz nur hob sich der Schleier und wir konnten einen Blick auf das Chalet der bekannten und einflussreichen Familie Cattaneo erhaschen, deren Eigentum die Kirche ist. Nach dem Mittagessen im fast leeren Bergrestaurant erprobten ein paar sangesfreudige Frauen noch die Akustik im Gotteshaus.
Vor der Rückkehr ins Hotel statteten wir der „Schoggifabrik“ Alprose einen Besuch ab. Von den erworbenen „Schätzen“ dürften auch die Daheimgebliebenen noch eine Weile profitieren.

Frohgemut und voller Vorfreude sassen wir am Montagmorgen im Car, der uns ins Onsernonetal brachte. Die Fahrt führte über den Monte Ceneri , die Magadinoebene, durch Locarno und hinauf nach Loco. Mehr als einmal mussten wir zusammenrücken damit der Gegenverkehr auf dem schmalen Strässchen passieren konnte.

Im Schulhaus von Loco lauschten wir Herrn Charles Suter, der uns in seinen interessanten Ausführungen Land und Leute, das Gestern und Heute in diesem engen Tessiner Bergtal näher brachte. Das kleine Dorfmuseum dokumentiert spannend und eindrücklich die vergangenen Zeiten, vorab die Strohverarbeitung, die dem Tal lange Zeit das Auskommen sicherte.
Annemarie’s Regenhut bewährte sich auf dem Spaziergang ins „Caffé della Posta“, wo uns die Spezialität des Tales, eine feine „Polenta bòna“ erwartete. Bald erschien der Müller Marco Morgantini, der uns, in einer der letzten, im Tal noch betriebenen Mühlen, sein Handwerk erläuterte.

Die letzte Etappe der Reise führte uns wieder durch den Gotthard in den heimatlichen Aargau. Das Erstaunen war gross, als sich nach dem Seelisbergtunnel die Sonne zeigte und der wunderschönen Landschaft einen Glanz verlieh, den wir im Tessin missen mussten. Die Reise war schön und verlief
absolut harmonisch. Die gute Laune und der Frohsinn aller Teilnehmerinnen liessen uns Petrus ein Schnippchen schlagen. Herzlichen Dank Euch allen.

Dank auch den Organisatorinnen Marie-Helen, Sabine und Annemarie für die ausgezeichnete Planung und das uns entgegengebrachte Vertrauen. Wir haben uns sehr gefreut, Euch zu begleiten.

Silvia und Walter Odermatt